So müssen sich die Stars auf dem roten Teppich fühlen…

Gestern Abend: Preisverleihung des diesjährigen Miner’s Poetry Awards. Ich habe keine Einladung. Denke mir: Also bin ich nicht unter den Nominierten, also bleib ich auf dem Sofa.

Um 20.30 Uhr kommt die erste sms von Ralph: Du hast den Publikumspreis 2006 gewonnen (zur Erklärung: 2006 kam ich unter die ersten zehn, der Publikumspreis wurde aber erst gestern vergeben – zusammen mit dem Publikumspreis 2007 – eine etwas wirre Organisation…)

Zehn Minuten später die nächste sms: Gerade liest Andreas Liebold deine Geschichte von 2007 vor. Also doch? Ich bin nominiert? Runter vom Sofa, bisschen Lippenstift ins Gesicht, den Freund an die Hand und nichts wie los zum Miner’s – gerade rechtzeitig zur Preisverleihung. Um es kurz zu machen: Meine für 2007 eingereichte Geschichte “Keine durchgehende Verbindung” gewann gestern Abend sowohl den Publikumspreis 2007 als auch den 4. Platz in der Jury-Auswahl und ich habe spontan beschlossen, E-Mails, Briefe und sogar sms nun immer mit dem Zusatz “Gewinnerin des Miner’s Poetry Award Publikumspreises 2006 und 2007″ zu unterschreiben!

Ihr Lieben: An dieser Stelle ein großer Dank an alle, die 2006 und gestern Abend für mich gestimmt haben. Und Dank an Andreas Liebold fürs Lesen!

Ich bin echt stolz. So müssen sich die Stars auf dem roten Teppich fühlen…

Liebe Grüße!

Steffi

P.S. Den mit 500 Euro dotierten 1. Platz hat – wie im letzten Jahr – Mischa Vérollet abgeräumt. Es sei ihm gegönnt: Er ist jung und braucht das Geld. An dieser Stelle noch einmal Glückwunsch!

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